Ein Essay über sieben Pharmaka der Gegenwart, die Abhängigkeit erzeugen, Erziehung prägen und politische Steuerung ermöglichen – subtil, früh und wirksam.
Leben im Pharmakon
Heilmittel oder Gift? Diese alte Frage greift zu kurz. In einer Welt aus Medien, Medikamenten und Selbstoptimierung wird das Pharmakon zur Grundbedingung des Subjekts. Zeit für eine Ethik, die nicht Reinheit verspricht, sondern Verantwortung im Umgang mit Einfluss.
Was verbindet Wein und Sprache, Magie und Medizin, Ekstase und Philosophie?
Rausch, Ordnung und die Ambivalenz des Wirkens Der griechische Begriff Pharmakon bezeichnet Heilmittel und Gift zugleich. Diese Ambivalenz ist kein Randphänomen, sondern eine Grundfigur westlichen Denkens. Die vorliegende Serie verfolgt die Geschichte des Pharmakon von der archaischen Dichtung über religiöse Rituale und politische Praxis bis zu Platos Philosophie. Sie zeigt, wie Rausch, Drogen, Sprache und… Continue reading Was verbindet Wein und Sprache, Magie und Medizin, Ekstase und Philosophie?
Pharmakon – Rausch, Ordnung und die Ambivalenz des Wirkens von der Antike bis heute
Einführung in die Pharmakon-Serie: Rausch, Ordnung und Ambivalenz bei Plato. Eine philosophische Analyse von Drogen, Sprache, Medizin und politischer Ordnung.
Wein und Symposion – Intoxikation als kulturelle Praxis im antiken Griechenland
Kapitel 1 der Pharmakon-Serie: Wein und Symposion im antiken Griechenland. Eine philosophische Analyse von Intoxikation, Ritual und Ordnung bei Plato und antiken Quellen.